Eine der schönsten und zugleich am schwersten zu spielenden Komödien der Weltliteratur wird mit großem Einfühlungsvermögen und Akribie derzeit von Regisseur Ansgar Wilk mit dem Ensemble des Hoftheaters einstudiert: Bunbury oder Ernst sein ist alles von Oscar Wilde. Dabei geht es trotz des Titels um das ganz und gar unernste, ja ausschweifend fröhliche Doppelleben zweier englischer Lebemänner, die von zwei jungen Damen für die Ehe auserkoren sind, weil sie Ernst heißen. Das Problem ist, sie heißen gar nicht Ernst, ihr Ernst ist ein unernst erfundener Deckname ihrer vergnüglichen Abenteuer, und so bringt sie die leidenschaftliche Ernst-Liebe der jungen Damen die ernstlosen Liebhaber in ernste Schwierigkeiten.
Zu erleben ist das heitere Spiel um Schein und Wirklichkeit von Freitag, 3. Juli, bis Samstag, 8. August in 15 Vorstellungen im Hoftheater.