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Das Herz eines Boxers
Komödie von Lutz Hübner

Stumpfsinnig und schweigend sitzt der ehemalige Preisboxer Leo seine Tage im Altenheim ab. Seine Ruhe endet abrupt, als der junge Jojo auftaucht. Der Teenager muss Sozi-
alstunden wegen Mofadiebstahls im Altenheim ableisten. Wie im Ring stehen sich Leo und Jojo zunächst einander gegenüber. Doch schon bald bricht Leo sein Schweigen, und das sympathische Großmaul Jojo wird ganz kleinlaut. Denn der alte Boxer hat manchen guten Tipp, wie auch der Jugendliche sein „Kämpferherz“ entdecken kann, um sein Leben auf die Reihe zu bekommen. Eine verrückte Freundschaft beginnt, die das Leben der anfänglichen Kontrahenten völlig verändert. Es ist eine Geschichte darüber, was Alt und Jung voneinander lernen können. 

Lutz Hübner zählt seit Ende der 1990er Jahre zu den meistgespielten Gegenwartsdramatikern Deutschlands. Die meisten seiner Stücke schreibt er gemeinsam mit seiner Ehefrau Sarah Nemitz. Die Rolle des Leo spielt Ansgar Wilk, der Spielleiter des Hoftheaters, der von Goethes Faust bis zum Schmierentheaterdirektor Striese alles spielt, was „gut und teuer“ ist
auf den Brettern, die die Welt bedeuten. Seit 20 Jahren ist er auf unserer Bühne zuhause, vorher war er zwei Jahrzehnte lang in Stadttheatern und auf Tournee im gesamten deutschsprachigen Raum unterwegs. Er kennt das Theater. Ganz sicher spannend wird der „theatralische Zweikampf“ mit dem jungen Schauspieler Noa Kaiser.


 

Mitwirkende

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Besetzung

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Regie

Ausstattung

Presse

Dachauer Nachricht (Münchner Merkur)

Ein neues Gesicht im Hoftheater

Alt und Jung gegen die Einsamkeit – die erfrischende Premiere im Hoftheater Bergkirchen wurde begeistert von den Zuhörern aufgenommen und beklatscht. Es war ein gelungenes Debut von Noa Kaiser, ein neues Gesicht im Hoftheater Bergkirchen, der zu Beginn als Verkenner der Lage ununterbrochen auf den schweigenden Senior mit dummen Sprüchen einredet. Ansgar Wilk spielt diese Rolle ergreifend.

„Das Herz eines Boxers“, eine Komödie von Lutz Hübner, ist ein beeindruckendes Spiel zwischen zwei Menschen, die gegensätzlicher nicht sein könnten und trotzdem nach einigen „Boxkämpfen“ zusammenfinden. Ansgar Wilk führt Regie und spielt den alt gewordenen Kämpfer, der in eine Decke gehüllt seine Zeit in einem Sessel im Altersheim verbringt. Doch Noa Kaiser, der rebellische junge Bursche, weckt neue Lebensgeister. Er spielt zum ersten Mal im Hoftheater und kommt bestens an.

Stumpfsinnig und schweigend sitzt der ehemalige Preisboxer Leo seine Tage im Altenheim ab. Seine Ruhe endet abrupt, als der junge Jojo auftaucht. Der Teenager muss Sozialstunden wegen Mofadiebstahls im Altenheim ableisten. Wie im Ring stehen sich Leo und Jojo zunächst einander gegenüber. Doch schon bald bricht Leo sein Schweigen, und das sympathische Großmaul Jojo wird ganz kleinlaut. Denn der alte Boxer hat manchen guten Tipp, wie auch der Jugendliche sein „Kämpferherz“ entdecken kann, um sein Leben auf die Reihe zu bekommen. Eine verrückte Freundschaft beginnt.

Es ist eine packende Geschichte darüber, was Alt und Jung voneinander lernen können.

Ingrid Koch
Süddeutsche Zeitung

Gefeierte Premiere für einen Bühnenneuling

Der junge Schauspieler Noa Kaiser hat sein erstes Engagement am Hoftheater Bergkirchen angetreten und in der Aufführung von „Das Herz eines Boxers“ gleich das Publikum im Sturm erobert.

Da sitzt ein alter Knacker in seinem Sessel, eingemümmelt in eine karierte Wolldecke und schaut mit verkniffenem Gesichtsausdruck und starrem Blick scheinbar ins Nirgendwo. Kümmert den rotzigen 16-jährigen, der da gerade die geschlossene Station eines Altenheims betritt, aber nicht die Bohne. Mit aufgesetzter Nonchalance erklärt er dem Alten, er sei zu Sozialstunden verdonnert worden, weil er ein Moped geklaut habe; er kommentiert alles und jeden in diesem trostlosen Ambiente – und wird immer nervöser, weil der Mann so gar nicht reden will.
Das ist der Auftakt zu einer irrsinnig schönen Geschichte um und mit dem Boxer Leo (Ansgar Wilk) und dem Sprücheklopfer Jojo (Noa Kaiser). „Das Herz eines Boxers“ hat Autor Lutz Hübner dieses Stück genannt. Vor kurzem war die ausgelassen gefeierte Premiere im Hoftheater Bergkirchen. Der begeisterte Applaus galt nicht nur dem erfahrenen Schauspieler und Regisseur Ansgar Wilk, sondern zu gleichen Teilen dem jungen Noa Kaiser. Denn für ihn war „Das Herz eines Boxers“ gleichfalls die lang ersehnte Premiere in einem professionellen Theater.
Wie war das für ihn? „Es geht alles viel leichter mit einem Oberprofi. Ansgar war wie ein Fels in der Brandung“, resümiert Noa Kaiser. Was ziemlich gut den Gemütszustand des 23-Jährigen in der anstrengenden Probenphase beschreibt. „Wir haben das Stück gemeinsam erarbeitet, das war aufregend und eine tolle Erfahrung“, sagt er. Nun aber strahlt er vor Glück ob des Erfolgs beim Publikum, dessen Herz er im Sturm erobert hat, wie die Kommentare nach Ende der Vorstellung zeigen. (...)

(...) Denn, so erheiternd der Beginn dieser Theater-Story auch ist, so ernst ist der Hintergrund: Generationenkonflikte und ihre Auflösung, gewaltbereites Mobbing und friedliche Gegenstrategien auf dem Sportplatz, Tristesse im Heim und was man dagegen tun kann, Mut und Wagemut – das sind die Stichworte, die Noa Kaiser und Ansgar Wilk auf der Bühne mit Leben erfüllen. 
 

Dorothea Friedrich

Preis

24€

Senioren:
22€
Ermäßigt:
18€

Termine

Ein Theaterstück für die ganze Familie
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